Der Ortschaftsrat Kleinwaltersdorf besteht aus 8 Mitgliedern:

Sabine Berek (Ortsvorsteherin)     Lößnitzer Str. 160

Susanne Eidner                    Walterstal 73B

Lars Eppendorfer                   Kirchsteig 11

Reimund Götze                      Zum Herrenweg 1M

Ines Jaschke                       Herrenweg 62

Alexander Löwe                     Walterstal 93E

Reinhold Marski                    Untere Dorfstr. 42

Jörg Straßburger                   Am Stangenberg 46

Bitte sprechen Sie uns an, wenn es Aufgaben zu lösen gilt!

INFOS:

Da keine Fördermittel für die Straßenbauarbeiten des III. Abschnitts durch das Walterstal (Feuerwehr bis Unterdorf) ausgereicht wurden, ist ein Baubeginn auf lange Zeit ungewiss. Im MIP der Stadt ist das Jahr 2024 vorgesehen.

Das Glasfasernetz in der Peripherie der Ortslage (Bahnhofsgebiet, Unterdorf und Herrenweg) wird bis Herbst diesen Jahres vollständig ausgebaut.

https://www.freiberg.de/stadt-und-buerger/aktuelles/neuigkeiten/breitbandausbau-bis-maerz-2021-fuer-unterversorgte-gebiete

Unsere nächste öffentliche Sitzung findet am Mittwoch, den 20.10.2021 um 19 Uhr in der Bibliothek des Bürgerhauses statt.   

Aktuelle Antworten der Stadtverwaltung auf unsere Fragen:

Frage:

Im Bereich Herrenweg/Kleingartenanlage wird die Ausweichbucht von den Kleingärtnern zum Parken genutzt. Es wird um Kontrolle gebeten.

Antwort:
Die Fläche vor dem Eingang der Kleingartenanlage liegt auf privatem Grundstück, so dass diese seitens der Gemeindlichen Vollzugsbediensteten nicht überwacht werden kann. Die schräg gegenüberliegende asphaltierte Fläche (Feldzufahrt) werden wir im Rahmen unserer Kontrollen stichprobenartig überwachen und bei Feststellung von Verstößen, diese ahnden.

Frage:

Der Starkregen vom 13.07.2021 war in Kleinwaltersdorf unterschiedlich stark ausgeprägt, das Ober- und Mitteldorf waren stärker betroffen als das Unterdorf. Die neuralgischen Punkte der Abflüsse aus den Hangbereichen über die Seitenwege zum Walterstal haben erneut viel Wegematerial umgelagert (z.B. vom Rittergutsweg) und tiefe Erosionsrinnen hinterlassen. Zwei Brücken mit Kreisquerschnitt wurden erneut umströmt und haben überschwemmte Keller verursacht (insbesondere Buttermilchweg). Besonders starke Hangzuflüsse mit Kellerflutungen gab es auch im Bereich Herrenweg/zum Herrenweg. Die hohe Wasserführung der Viebich als Zufluss zum Waltersbach führte zum Aufstau vor der Brücke Walterstal. Aufgrund der zu erwartenden, sich häufiger wiederholenden Ereignisse von Starkniederschlägen wird eine Analyse der Gefahrenbereiche angeregt.

Antwort:
Das Tiefbauamt wertet schon seit 2002 die immer wiederkehrenden Starkniederschlagsereignisse und daraus resultierende Hochwasserabflüsse aus und prüft die Möglichkeiten, dafür Abhilfe zu schaffen. Ein Problem des Kleinwaltersdorfer Baches (Wb), welches auch dazu geführt hat, dass das damalige Regierungspräsidium der Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes für dieses Gewäser II. Ordnung nicht zugestimmt hat, ist die sich fast über den gesamten Bachverlauf erstreckende Entwässerung großer Hangflächen. Es gibt keinen Hauptzulauf, welcher an einer Stelle zurückgehalten und damit die Überschwemmungsgefahr gebannt werden kann.

Es bleiben nur örtliche Schutzmaßnahmen, für welche aber auch das Verhältnis von Aufwand und Nutzen gewahrt bleiben muss. Die von Ihnen genannten Stellen Viebichbach und Brücke Buttermilchweg sind als Problempunkte bekannt. Für den Bereich hinter der Feuerwehr ist schon eine Maßnahme angedacht und mit der unteren Wasserbehörde vorabgestimmt. So soll dort der Bachquerschnitt neu profiliert und die Böschung am Prallhang befestigt werden.

Leider waren jetzt die Kapazitäten für die durch das Hochwasser am 13.07.2021 im Münzbachtal hervorgerufenen großen Schäden vorerst gebunden. Der Rückstau des Viebichbachs beim Zulauf in den Wb kann jedoch nicht beeinflusst werden. Auch am Buttermilchweg sind die vorhandenen, ohne großes Genehmigungsverfahren auch nicht veränderbaren schlechten hydraulischen Verhältnisse die Hauptursache. Ein konkreter Objektschutz wird nochmals geprüft.

Gut für die Analyse wäre die Zuarbeit z.B. von Fotos von Anwohnern zum jeweiligen Ereignis, da Feuerwehr, Bauhof und Verwaltung zu solchen Anlässen nicht immer und nicht überall vor Ort sein können, um möglicherweise veränderbare Ursachen zu erkennen. Nur so können klare Aufgabenstellungen für ein Planungsbüro bzw. Baubetriebe abgeleitet werden.

Das wild abfließende Oberflächenwasser ist ein weiteres Problem. Das Sächsische Wassergesetz sieht dazu im § 29 vor: „Die Eigentümer und Nutzungsberechtigten von Bodenflächen und Grundstücken haben gegen die bodenabtragende Wirkung des wild abfließenden Wassers geeignete Maßnahmen zu treffen.“ Der im Querverweis des Sächsischen Wassergesetzes genannte § 37 des Wasserhaushaltgesetzes verbietet jegliche Veränderung des natürlichen Ablaufs des wild abfließenden Wassers zum Nachteil eines darüber oder darunter liegenden Grundstücks. Hier kann also außer in Hinblick auf die Verhinderung des Abtrags von (Acker-, Nutz-, Ober-) Bodens nicht agiert, sondern nur reagiert werden. Dies wird durch das Tiefbauamt in Form der Wiederherstellung von ausgespülten Wegen getan.

Frage:
Es wird angeregt, im Rahmen der Baumaßnahmen auf den Kirchsteig die Verlegung einer Leitung für den Ausbau einer Beleuchtung zu prüfen (SG Stadtbeleuchtung). Der dunkle Kirchsteigbereich unterhalb der Hainichener Straße (hinter Grundstück Fam. Sonntag) soll bitte mit einbezogen werden.
Antwort:
Aktuell gibt es Verhandlungen mit der Telekom, um in für die Beleuchtung relevanten Bereichen des Kirchsteiges eine Mietverlegung eines Leerrohres zu ermöglichen. Die Prüfung umfasst den Bereich des ehemaligen 1,. und 2. Bauabschnittes des Walterstales. Es gibt jedoch noch kein konkretes Ergebnis, über das berichtet werden könnte.
Das geplante Leerrohr ermöglicht später ebenso eine einfache Herstellung einer Beleuchtungsanlage.

Frage:
Im Zusammenhang mit dem Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Freiberg wurde durch den KSV die Anbindung des Stadtteils KWD an das Stadtbusliniennetz angeregt bzw. angefragt. In der beschlossenen 4.Fortschreibung des Nahverkehrsplans 2021-2025 (Verbandsversammlung am 27.11.2020) ist für KWD diesbezüglich keinerlei Verbesserung enthalten. Gerade für den Trainingsbetrieb (vor allem Jugendliche) wäre eine regelmäßige Anbindung in den Abendstunden sinnvoll.
Deshalb stellen wir zu diesem Thema folgende Fragen:
1: Wie erfolgen die Zuarbeiten der Stadtverwaltung an den ZVMS für den Nahverkehrsplan?
2: Im Verkehrsentwicklungsplan 2030 der Stadt Freiberg von 2016 wurde als kurzfristige Maßnahme „X5 – Prüfung der Verdichtung des ÖPNV-Angebots im Ortsteil Kleinwaltersdorf durch die Regiobus GmbH“ aufgenommen. Wie ist der Stand hierzu und wird seitens der Stadtverwaltung dahingehend auch auf die Firma Regiobus GmbH hingewirkt?
Die Thematik wird für eine der nächsten Ortschaftsratssitzungen als TOP in den öffentlichen Teil aufgenommen.

Antwort:
1. Die Stellungnahme der Stadt Freiberg zum Nahverkehrsplan wurde dem OR Kleinwaltersdorf für die Sitzung am 17.02.2021 übergeben. Die Maßnahme X5 ist in der Stellungnahme zum Nahverkehrsplan berücksichtigt worden. Nach Verabschiedung des Verkehrsentwicklungsplanes Freiberg wurde die Linie 745 bzw. 747 neu durch die Ortslage Kleinwaltersdorf geführt. Diese fährt von 5:24 Uhr bis 18:26 Uhr durch Kleinwaltersdorf (Montag-Freitag oder Feiertag), teilweise als Kleinbus mit Anmeldung. Somit wurde dem Verkehrsentwicklungsplan teilweise Rechnung getragen. Eine Anbindung an den Stadtverkehr, wie im VEP enthalten, wird in der Stellungnahme zum Nahverkehrsplan gefordert.

Kleinwaltersdorf ist darüber hinaus an die Buslinie 750 Freiberg-Döbeln an der Haltestelle Am Forsthaus angebunden (15 x – stündlich Montag-Freitag, 8 x Samstag, Sonntag und Feiertag).
Generell ist eine Erweiterung des Linientaktes in den Abendstunden wünschenswert, so auch für Kleinwaltersdorf. Dieses wurde jedoch in bisherigen Abstimmungen, so auch zum Verkehrsentwicklungsplan, von den Verantwortlichen für den ÖPNV auf Grund fehlender Fahrgastzahlen als wirtschaftlich nicht begründbar abgelehnt.
2. Der Stadt Freiberg werden die beantragten Buslinien bei Neuanträgen zur Stellungnahme übergeben. Eine weitere Einflussnahme der Stadt Freiberg gegenüber Regiobus besteht nicht. Der ÖPNV ist nicht Aufgabe der Stadt Freiberg, sondern des Landkreises. Die Regiobus GmbH wurde mit der Erfüllung der Aufgaben durch den Landkreises Mittelsachsen beauftragt. (gez. Seltmann)

Frage: Der Ortschaftsrat bittet um Prüfung, ob das städtische Grundstück in der ehemaligen Lehmgrube an der Ziegelweg für eine Nutzung als Bolzplatz verfügbar wäre und ob dieses zu einem einfachen Bolzplatz gestaltet werden könnte.

Antwort: Am Ende des Ziegelweges im Ortsteil Kleinwaltersdorf liegt die in Besitz der Stadt Freiberg befindliche Grünfläche mit der Flurstücksnummer 476/1. Nach Auskunft der Mitarbeiter des Gebäude-  und Flächenmanagement ist diese Fläche verpachtet und wird als Weideland genutzt. Die Fläche grenzt zum einen im südlichen Bereich an den Ziegelweg und im nördlichen
Bereich an die Kleingartenanlage.

Die Fläche ist sehr uneben und liegt durch eine Böschung getrennt deutlich tiefer als der Ziegelweg. Die Fläche hat eine Größe von 9.401 m² und ist ein unebenes abfallendes Gelände mit jahreszeitlich bedingten, zum Teil großflächigen Durchfeuchtungen auch in Teilflächen.

Aus planungsrechtlicher Sicht spricht nichts gegen einen Bolzplatz auf dem Flst. 476/1, jedoch nicht in der gesamten Größe des Flurstücks. Für einen Bolzplatz ist die Darbietung als Rasenplatz auch mit Unebenheiten in der Größe eines Kleinfeldes von 15 x 25 m und damit 450 m² ausreichend.

Die Ausstattung sollte für einen Dorfbolzplatz entsprechend gewählt sein. Für eine Begrenzung wären eine einfache Einfriedung mit Rundhölzern sowie ein einfacher Torrahmen ohne Netz auskömmlich. Eine andere Nutzung ist durch geltendes Planungsrecht nicht gedeckt.
Eine Einordnung des Platzes auf dem Flurstück müsste entsprechend beiliegenden Lageplan erfolgen.

Die derzeitige Nutzung durch den Pächter muss auf der verbleibenden Fläche weiterhin möglich sein

Frage: Die Straßenquerung der Schüler zur Bushaltestelle an der Hainichener Straße vom Herrenweg aus, ist sehr gefährlich. Weiterhin ist die Sicht der Autofahrer durch die Hecke des Grundstücksei-gentümers Herr Arnold aus Richtung Hainichen eingeschränkt (ebenfalls auch für PKW-Fahrer, welche aus dem Herrenweg auf Hainichener Straße einbiegen wollen). Deshalb wird um die Prü-fung folgender Anliegen gebeten: 

1. Prüfung des Sachverhaltes und Übermittlung von Vorschlägen seitens der Stadtverwaltung, wie die Straßenquerung sicherer gestaltet werden kann
2. Prüfung einer Befestigung des Einmündungsbereichs Kirchsteig auf der Herrenweg-Seite z.B. mittels Randbord im Kurvenbereich und abgesenktem Bordstein um Sichtbarkeit her-zustellen (also kleinere Straßenbaumaßnahme)

Antwort: Auf der Hainichener Straße wurde eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h angeordnet. Diese wurde durch die höhere Verkehrsbehörde mit der Begründung aufgehoben, dass kein erhöhtes Verkehrsrisiko vorliegt.
Vor ca. 2 Jahren wurde vor dem Haus Nr. 151 ein durchgehender Gehweg vor der Einmündung Zum Herrenweg bis zur Haltestelle stadteinwärts errichtet.
Wir empfehlen, diesen Gehweg bis auf Höhe der Haustür Nr. 151 zu nutzen und dort die Straße zu queren. An dieser Stelle erreicht man auf der gegenüberliegenden Seite direkt den Haltestellenbereich.
Bei weiteren Fragen zu diesem Sachverhalt stehen wir gern zur Verfügung, eventuell auch zu einem Ortstermin. (gez. Dipl.-Ing. Kunze, Amtsleiter)

Frage: Wiederherstellung des Waldweges Clausallee / Mittelweg/ Teichweg im Freiberger Stadtwald nach Kleinwaltersdorf um die Anbindung nach Freiberg zu gewährleisten (aktuell nur Lößnitzer Straße nutzbar)

Antwort: Die baulichen Maßnahmen sind erst nach Beendigung der forstwirtschaftlichen Maßnahmen und bei entsprechender Witterung durchführbar. (gez. Kaffka, Sachgebietsleiterin)

Frage: Wie wird in der Grundschule Agricola ein zum regelmäßigen Lüften durch Fensteröffnen adäquater Luftaustausch gewährleistet, welcher die Anforderungen unter Corona-Bedingungen erfüllt?

Antwort: Entsprechend der aktuellen sächsischen Coronaschutzverordnung wird in den Einrichtungen ein regelmäßiges Lüften der Räume gefordert. In der Einrichtung ist eine vollautomatische Lüftungsanlage installiert. Diese Anlage sorgt für den geforderten notwendigen hygienischen Luftwechsel in den Räumen. Ein zusätzliches Lüften über die Fenster ist nicht erforderlich. (gez. Jaster, Betriebsleiter)

Frage: Der OSR bittet um Mitteilung durch die Stadtverwaltung, ob die optimierte Leitungsstraße entlang Kirchsteig seitens Telekom bestätigt ist und der Ausbau im Fördergebiet erst ab ca. Feuerwehr im Verlauf des Waltertals erfolgt.

Antwort: Die Bestätigung der Telekom zur Verlegung der Leitungsstraße vom Walterstal in den Kirchsteig liegt vor. Ab Höhe Feuerwehr verläuft die Trasse des geförderten Breitbandausbaus im Walterstal. Der Baubeginn erfolg von der Leipziger Straße (B101) ortseinwärts.
(gez. Seltmann, Amtsleiter)

Kontakt:    Sabine Berek, E-mail:  svfg@gmx.net   Tel.:  03731  214 837

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